Plattformunternehmen mit Add-on-Akquisitionen
Mehrere ERP-/CRM-Landschaften
Unterschiedliche KPI- und Datenmodelle
Internationalisierung und Rollouts
Hoher Integrationsdruck nach Closing
Nach einer Akquisition entsteht Wert nicht allein durch finanzielle Konsolidierung. Prozesse, Steuerungsdaten und Systeme müssen so zusammengeführt werden, dass das Portfolio schneller, transparenter und wiederholbar skalieren kann.
Jede Gesellschaft arbeitet mit eigenen Prozessvarianten und Definitionen.
KPIs sind erst nach manueller Aufbereitung vergleichbar.
CRM, Projektsteuerung und Finance bleiben nach Akquisitionen fragmentiert.
Gemeinsame Services und operative Hebel werden identifiziert, aber nur langsam in Prozesse und Systeme übersetzt.
Jede weitere Akquisition erhöht Integrationsaufwand und technische Komplexität.
Der digitale Backbone schafft die Voraussetzungen dafür, dass Wachstum durch Akquisition nicht jedes Mal bei null integriert werden muss.
Mehr zum wiederholbaren Rollout-Modell: ERP Core Template & Rollout.Ein klarer Core reduziert die Zahl grundlegender Prozess- und Plattformentscheidungen nach jeder Akquisition.
Gemeinsame Daten- und KPI-Definitionen machen operative Performance früher vergleichbar.
Standards für Sales, Projekte, Ressourcen und Finance schaffen Wiederholbarkeit über Gesellschaften hinweg.
Gemeinsame Prozesse und Plattformen ermöglichen Shared Services, Automatisierung und einheitliche Steuerung über Gesellschaften hinweg.
Ein nachvollziehbares Operating Model und konsistente Daten reduzieren operative Abhängigkeiten und erhöhen Transparenz.
Buy & Build braucht weder maximale Harmonisierung noch dauerhafte Sonderlösungen. Entscheidend ist ein klarer Kern, der Management-Steuerung und Skalierung ermöglicht.
Gemeinsame KPI-Definitionen, Stammdaten, Finance-Prinzipien, End-to-End-Prozesse und Plattform-Guardrails.
Lokale Markt-, Vertrags- oder regulatorische Anforderungen bleiben dort erhalten, wo sie wirtschaftlich oder rechtlich notwendig sind.
Differenzierende Apps, Automatisierung und Integrationen werden außerhalb des stabilen Cores umgesetzt.
Der wichtigste Skaleneffekt entsteht, wenn die nächste Akquisition nicht wieder ein eigenes Transformationsprojekt auslöst.
Geschäftsmodell, Prozesse, Systeme, Daten und Integrationsrisiken der neuen Gesellschaft einordnen.
Abweichungen zum Group Core bewerten und bewusst zwischen Standard, Transition und Local Flex entscheiden.
Priorisierte Prozesse, Daten und Plattformbausteine entlang einer klaren Transition-Roadmap zusammenführen.
Gemeinsame Steuerung etablieren und den Core für die nächste Gesellschaft weiter nutzbar machen.
Die Plattform wird nicht pro Akquisition neu erfunden. Sie erhält eine klare Rolle im Zielbild und wird so aufgebaut, dass neue Gesellschaften kontrolliert aufgenommen werden können.
Dynamics 365
Sales, Project Operations, Finance und bei Bedarf Supply Chain als transaktionaler Core.
Power Platform
Apps, Workflows und lokale Extensions.
Microsoft 365 + Copilot
Zusammenarbeit, Wissen und AI im Arbeitsfluss.
Azure + Dataverse
Daten, APIs, Integration und technische Entkopplung.
Ein Buy-&-Build-Backbone ist nur tragfähig, wenn Investment-These, Management-Steuerung und technische Skalierbarkeit zusammenpassen.
Welche Value-Creation-Hebel sollen schneller realisiert und über das Portfolio wiederholbar gemacht werden?
Welche Prozesse, KPIs und Daten braucht das Management für vergleichbare Performance und schnellere Steuerung?
Wie entsteht ein Plattform-Core, der Integration beschleunigt, ohne lokale Anforderungen zu ignorieren?
Je nach Reifegrad beginnt die Zusammenarbeit bei der Investment- und Wertlogik oder direkt beim Integrationsmodell für ein bestehendes Plattformunternehmen.
Business Value Advisory
Value-Creation-Hypothesen, Business Case und Entscheidungslogik.
Digital Backbone Assessment
Brüche, Wertverluste und Prioritäten im aktuellen Operating Model.
Operating Model & Solution Blueprint
Group Core, Prozesse, Daten, Architektur und Rollout-Prinzipien.
Digital Backbone Transformation
Umsetzung des Cores und kontrollierte Integration weiterer Gesellschaften.
Wenn jede neue Gesellschaft erneut Prozess-, Daten- und Systemgrundsatzfragen auslöst, fehlt meist nicht nur Integration, sondern ein belastbarer Group Core.
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